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Weinjahr Oktober 2011 kein Jahr ist wie das Andere, aber dass das Jahr 2011 einen kompletten Gegenpart zu 2010 liefert, mit dem hätten wir auch nicht gerechnet. Das späte Frühjahr und der Herbstbeginn verwöhnten uns mit sommerlichen Temperaturen und der eigentliche Sommer hinterlässt einen regnerischen Gesamteindruck. Die Reben fühlten sich aber meistens recht wohl, weil Wärme und Wasser reichlich vorhanden waren, so dass wir auf einen tollen 2011 gespannt sein dürfen. Momentan sind wir schon in der Hauptlese. Die frühreifen Sorten gären, schäumen und blubbern im Fass und die Aromatik ist herrlich. Ein so früher Jahrgang kann auch schon zeitiger auf die Flasche gebracht werden. Die ersten Füllungen werden voraussichtlich Anfang Dezember stattfinden, so dass Sie sich zu Weihnachten an einem fruchtigen Weißwein Cuvée oder Rosé erfreuen können. Vielleicht ist dann der Winter schon wieder vorbei. Aber den kleinen und sicherlich feinen Jahrgang 2010 möchten wir hier nicht unerwähnt lassen. Ein Jahrgang, der viel Zeit brauchte, und wir gewährten dies auch. Wahrscheinlich der verkannteste Jahrgang des Jahrzehnts. Die kühle und lange Vegetation hinterließ außergewöhnliche mineralische Noten. Besonders gut gefallen uns die klassischen Rebsorten, wie Riesling, Spätburgunder und Lemberger, die sich erfolgreich an diese Bedingungen angepasst haben. Hohe zuckerfreie Extrakte geben dem Spitzensegment ein sehr gutes Lagerpotential. Lassen Sie sich überraschen. Probieren können Sie diese Weine an unseren Probierständen am Fellbacher Herbst oder in den nächsten Wochen in unserem Verkaufsraum. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Mit herbstlichen Grüßen vom Fuße des Kappelbergs Familie Heid
P.S. Auf unserer Internetseite finden Sie unter der Rubrik „Presse“ die jüngsten Verkostungsergebnisse von einigen namhaften Wettbewerben. Unter der Rubrik „Weinjahr“ können Sie den ersten Erfahrungsbericht über unseren Raupenschlepper lesen. |
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Rauppenschlepper Die Firma Carraro stellte bei der Intervitis 2010 den ersten knickgelenkten Raupenschlepper vor. Die Innovation hat uns so begeistert, dass wir uns entschlossen, ein Fahrzeug zu bestellen. Wir erhielten im Herbst 2010 das erste Fahrzeug in Deutschland und konnten es nun in der Vegetationsperiode 2011 ausgiebig testen: Steillagenweinbau bleibt eine Herausforderung und Grenzen sind auch mit einem Raupenschlepper vorhanden aber diese Technik ist für die Arbeitssicherheit ein großer Fortschritt. Die Raupe hat gegen das Rad einfach eine höhere Auflage und die Kraft des Fahrzeugs wird auch auf den Boden umgesetzt ohne Schlupf und Reibungsverluste. Dadurch können Arbeiten auch bei ungünstigen Bodenbedingungen umgesetzt werden. Dies war auch die Hoffnung, weil wir bei der Umstellung auf eine ökologische Bewirtschaftung genau darin die größte Herausforderung sehen. Die Böden sollen geschont werden und die Begrünung wechselhafter, blühender und vielfältiger werden. Die Kunst für die Pflanzen kommt aus dem Boden und mit dem Raupenschlepper kann die Bewirtschaftung bodenschonender umgestellt werden. Fazit: Energie wird gespart weil die Kraft direkt umgesetzt wird. Die Punktlasten auf den Boden sind deutlich niedriger, dadurch wird der Boden geschont und der Einsatz in den Steillagen erhöht die Arbeitssicherheit. |
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Weinjahr September 2010 Und wieder neigt sich ein außergewöhnliches Weinjahr dem Ende zu. Gestartet sind die Reben nach einem langen Winter mit einem kühlen Frühjahr, das den Austrieb sehr verzögerte. Bis zur Blüte war vom Frühsommer nicht viel zu spüren und dann kam der Sommer mit großer Hitze, so dass die Trauben sich schnell entwickeln konnten. Über den Regen freuten wir uns Ende Juli, nur dass sich der August in einen sehr niederschlagsreichen Monat verwandelte war etwas schwierig. Trotz allem sieht es in unseren Weinbergen überraschend gut aus, so dass Sie sich, wenn jetzt der goldene Herbst anhält, wieder über einen Spitzen-Jahrgang freuen können. Am meisten freut uns, dass wir trotz aller Wetterkapriolen das erste Umstellungsjahr auf einen zertifizierten ökologischen Betrieb gut meisterten. Die letzten Jahre konnten wir in diesem Bereich schon viel Erfahrung sammeln, die uns in diesem ersten Jahr zugute kam. Ökologie heißt aber nicht nur Pflanzenschutz der Reben, sondern vielmehr die Erhaltung der Fruchtbarkeit unserer Böden. Dazu zählen völliger Herbizidverzicht, organische Düngung und vielfältige Begrünungen für Nützlinge und Bodenleben. Im Weinbau wird viel über Terroir (auf Schwäbisch „Bodagfährtle“) gesprochen, das wir in Zukunft nicht mit dem Mineraldüngersack erzielen wollen, sondern aus einem fruchtbaren Boden mit viel Leben. Aber auch im Keller hat sich so manches weiter entwickelt. Die Erkenntnis, dass Qualität im Weinberg entsteht und nicht in einer modernen Kellertechnik mit vielen Weinbehandlungsmitteln, lässt unsere Weine ursprünglicher werden. Mit unserem Neubau konnten wir die Arbeitsabläufe in Kelter und Keller vereinfachen. Wir versuchen, das Besondere aus dem Weinberg in die Flasche einzufangen. Dass wir auf dem richtigen Weg sind zeigen uns die Erfolge bei den letzten kompetenten Wettbewerben und Verkostungen. Beim Gault Millau sind wir in die Zweitrauben-Klasse aufgestiegen und diesen Sommer konnten wir bei der Sauvignon Blanc Trophy und bei der Spätburgunder Trophy jeweils einen 3. Platz bei namhafter Konkurrenz in der Regionalausscheidung Württemberg verbuchen. Beim Deutschen Rotwein Preis von Vinum sind wir wieder mit unserem Lemberger und unserem Cuvée M im Finale. Also durchaus wieder viel Grund zur Freude. Für diese Weine entsteht neuer Raum in unserer „Schatzkammer“, die derzeit noch den letzten Schliff bekommt und mit der die Umbauten in unserem Weingut langsam zu Ende gehen. Am 63. Fellbacher Herbst können Sie in unserer Weinbar in der Schatzkammer erste Eindrücke gewinnen, richtig eröffnet wird diese an unserem Weinerlebnistag Einblick am 28. November 2010, an dem es wieder viel zu entdecken gibt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Mit herbstlichen Grüßen vom Fuße des Kappelbergs Familie Heid
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Weinjahr September 2009 Der Herbst hält mit großen und sonnigen Schritten Einzug und die ersten Trauben wie Sauvignon Blanc, Spätburgunder und Regent machten uns bei der Lese schon viel Freude. Vielleicht ein Jahrgang der Superlative? Mit der Fertigstellung der Keller- und Wirtschaftsräume in den letzten Wochen sehen wir dieser Ernte mit größerer Gelassenheit als letztes Jahr entgegen. Die wenigen noch anstehenden Schönheitsreparaturen stören uns nicht. Auch der alte Teil des Betriebes erstrahlt bald in neuem Glanz. Strahlen konnten wir auch mit einem schönen Weinerfolg bei Wettbewerben der Fachzeitschrift WEIN+MARKT. Mit der Prämierung „Beste Kollektion und WEIN+MARKT-Spitzentalent“ in der Verkostungsreihe „Deutsche Winzertalente- Württemberg“ ausgezeichnet zu werden hat uns riesig gefreut. Und der kommende Jahrgang 2009 wird die Reihe wohl fortführen, zumindest sieht es so aus als ob alles passt! Hohe Niederschläge im Frühsommer förderten ein ideales Wachstum, die aber auch der unbeliebten Peronospora (falscher Mehltau) gut gefielen. Dies hielt uns als ökologischer Umstellungsbetrieb zwar auf Trab, aber erfolgreich. Für uns ein Zeichen wieder einen Schritt weiter zu sein. Im August und September wurden unsere Reben dann mit Hilfe von reichlich Sonnenschein zu optimaler Ausreifung geführt. So gesehen bieten uns alle gegebenen Voraussetzungen optimale Bedingungen für weiter erfolgreiches Arbeiten. Dabei behilflich ist uns auch unser mittlerweile super eingespieltes Team von Auszubildenden und Mitarbeitern. Und dies alles möchten wir bei unseren Erlebnistagen des offenen Weingutes im November feiern. Vom 6. bis 8. November 2009 öffnen wir Tor und Türe zu Hof und Keller. Dabei haben wir uns ein interessantes Programm ausgedacht, das allen ermöglicht nicht nur zu schauen sondern auch selbst dabei zu sein. Wer schon lange einmal wissen wollte, wie man Sekt macht kann dies hautnah erleben. Oder wie wäre es mit einer eigenen Cuvée? Und dazu ein eigenes Etikett? Kellerführungen und verschiedene Probierstände im Betrieb runden das abwechslungsreiche Programm ab. Eine Einladung hierzu werden wir gesondert verschicken. Aber vorher begehen wir den 62. Fellbacher Herbst. Genug Platz ist vorhanden, das Essen wird wieder ein Gaumenschmaus und die Weine werden sich von selbst erklären. Wir freuen uns alle Weinfreunde bereits am zweiten Oktoberwochenende mit guter Stimmung und sicherlich bei gutem Wetter (wenn Engel feiern…) begrüßen zu dürfen. Mit herbstlichen Grüßen aus der Cannstatter Straße. Familie Heid
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Weinjahr September 2008 im Jahr 2008 erlebten wir Wetterkapriolen wie selten zuvor. Der Sommer war geprägt von schweren Gewittern, die in unseren Remstäler Lagen teilweise schwerste Hagelschäden verursachten. Unsere Fellbacher Weinberge hingegen blieben verschont. Ein warmer Sommer mit viel Regen ließ die Reben optimal gedeihen. Aber letztendlich liefert uns der Herbst die ausschlaggebende Qualität. Lange Schönwetterperioden mit kühlen Nächten und warmen Tagen sind optimal. Man kann wie immer gespannt sein. Unsere Philosophie „Gut Ding will Weile haben“ macht sich bei den 2006er Barrique-Weinen bemerkbar. Eine feine ausgeglichene cremige aber vielfältige sortentypische Textur mit angenehm frischen Nuancen von eleganter Mineralik ist die typische Stilistik dieses Jahrganges. Spätburgunder, Syrah, Lemberger und all die anderen feinen Roten werden in den nächsten Tagen in unterschiedlichen Klassifikationen (1er, 2er und 3er Träubchen) abgefüllt werden. Am Fellbacher Herbst dürfen wir Sie Ihnen dann erstmals präsentieren, worauf wir uns heute schon freuen. Innerbetrieblich haben wir seit Anfang des Jahres die Hemdsärmel hochgekrempelt und den ganzen Laden auf den Kopf gestellt. Für die Zukunft wird vorgesorgt, vielleicht auch für die der 10. Generation, die heute schon behauptet, besseren Wein als Papa machen zu wollen. Wie bereits einige mitbekommen haben, sitzt das Weingut inmitten einer Baustelle, wie sie die Fellbacher seit Jahren nicht gesehen haben. Die große Baustelle wurde dazu genutzt, sich mit einer eigenen kleineren Baustelle einzuklinken, um dadurch mehr Platz für Arbeit, Fässer und Flaschen zu schaffen, um der wachsenden Nachfrage nach unseren Weinen gerecht werden zu können. Momentan sieht es nach allem anderen aus, als nach einem Weingut, aber wie wir wissen: „Gut Ding …!“ Und damit zumindest für die nächste Lese und die Gäste des nahenden 61. Fellbacher Herbstes genug Platz ist, wird mit Hochdruck in der Baustelle gewerkelt und gebaut. Entdecken Sie uns in veränderter Umgebung und lassen Sie sich von uns mit diversen Magenschmeichlern verwöhnen, die bei passender musikalischer Umrahmung doppelt so gut schmecken. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch und verbleiben bis dahin mit den besten Grüßen vom Fuße des Kappelberges. Familie Heid
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Weinjahr September 2007 kein Jahr ist wie das andere. So auch das Jahr 2007, das nicht weniger turbulent zuging als das Vorjahr. Im April fühlten wir uns wie im Hochsommer, Temperaturen knapp unter 30 Grad und Sonne, einfach wunderbar. Für die Reben war dies ein schöner Vegetationsbeginn. Ein eher kühler und feuchter Frühsommer garantierte ein konstantes Wachstum der Pflanzen mit der Chance, ausgewogene Aromen und Extrakte, die für einen schönen saftigen Wein so wichtig sind, langsam aber gleichmäßig zu entwickeln. Das Ergebnis lässt nicht lange auf sich warten. Die Lese wird dieses Jahr mit dem Ende der Sommerferien beginnen und wir dürfen uns sicherlich auf die Qualitäten freuen. Unser mittlerweile schon seit 6 Jahren bestehender Verkaufsraum erhielt dieses Jahr wieder einen Architekturpreis. Bundesweit wurden 11 Weingüter nominiert, darunter unsere Trottenkammer. Aber damit nicht genug. Ein Neu- und Umbau ist in Planung. Um auch in den nächsten Jahren weiterhin beste Voraussetzungen für guten Weinbau zu haben, wird das Weingut selber baulich verändert, vergrößert, verbessert. Nun sollen auch die Keller- und Lagerräume verbesserte Bedingungen liefern. Der Wunsch nach mehr Räumen, in denen die Arbeit noch mehr als ohnehin schon Spaß macht, ist nicht mehr zu unterdrücken. Hierzu ermutigen uns wieder die aktuellsten Ehrungen bei Weinwettbewerben, die unser Haus erreicht. Unser 2005er Fellbacher Goldberg Spätburgunder wurde württembergischer Regionalsieger beim Deutschen Pinot-Noir-Preis. Dieser und all die anderen edlen Tropfen aus dem Barrique sind ab sofort erhältlich. Auffallend dabei ist wieder eine klare Heid-Stilistik, die gleichzeitig mineralische Frische und füllige Textur aufweist. Weine, die weder die Frucht noch die typische Würzigkeit ihrer Rebsorten vermissen lassen und jetzt fröhlich und frisch daherkommen und gleichzeitig Kraft und Tiefe zeigen. Wir sind gespannt auf die Bewertungen des Deutschen Rotweinpreises, bei dem wir mit einer schönen Anzahl an Weinen das Finale erreicht haben. Ebenso erwartungsvoll blicken wir auf die Gesamtbeurteilung der Weinführer Gault Millau, MONDO und WeinPlus. In der Zwischenzeit bereiten wir uns wieder auf den 60. Fellbacher Herbst vor. In dessen Rahmen werden wir eine große Auswahl unserer Weine vorstellen und unsere Gäste zusätzlich mit diversen Magenschmeichlern verwöhnen, die bei passender musikalischer Umrahmung doppelt so gut schmecken. Außerdem sind wir dieses Jahr anlässlich des Weinsalons im neuen Teil der Schwabenlandhalle und in der Hinteren Straße mit einer Auswahl unserer Weine vertreten. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch und verbleiben bis dahin mit den besten Grüßen vom Fuße des Kappelberges. Familie Heid
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WEINJAHR 2007 Die ersten Füllungen des Jahrganges 2006 sind beendet. Die große Feuchtigkeit, die die Lese wegen Fäulnis für manche Kollegen in der Pfalz und Baden problematisch und hektisch gestaltete, verschonte uns ein wenig. Im mittleren Qualitätsbereich, also der ![]() -Kategorie, die Ende April abgefüllt wird, finden wir unterschiedliche Aromenspektren. Von
tiefer warmer Beerenfrucht und leicht würzigen Lakritznoten bis zu erfrischend spritzigen, fast grasigen Zitrusaromen oder
honigartig-cremiger Textur, die nach reifen gelben Früchten wie Pfirsiche, Ananas, manchmal sogar Banane erinnert, können
wir mit mehr oder weniger Fantasie bei jedem Wein auf seine Art entdecken. Die Rotweine lagerten bis zu 7 Monaten in Holzfässern
und bestechen daher eher durch ihre Fruchtbetonung. Die Abfüllung der 2005er Barrique-Weine wird voraussichtlich August/September
erfolgen, so dass wir diese edlen Genüsse pünktlich zum Fellbacher Herbst präsentieren können.
Zuverlässige Prognosen für die diesjährige Vegetation sind schwer zu beschreiben. Sicher ist, dass der milde Winter sich nicht unbedingt problematisch auf die Entwicklung der Pflanzen auswirken muss. Bekanntlich wächst ja auch in der Toskana Wein. Vielleicht lesen wir dann einfach mal in den Sommerferien. Wir freuen uns auf einen Besuch von Ihnen bei einem guten Schluck Heid-Wein. Ihre Familie Heid
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WEINJAHR 2006 Liebe Weinfreunde, ein klimatisch sehr verrücktes Weinjahr geht mit der Lese seinem Höhepunkt entgegen. Nach einem langen Winter und kühlen Frühjahr ging es Dank der Gutwetterbestellung von Herrn Beckenbauer ab der Fußball-Weltmeisterschaft rasant voran. Der August enttäuschte fast auf ganzer Linie. Das einzige Positive daran war, dass wir nicht beregnen mussten. Ganz nebenbei fiel leicht Hagel, was aber bei diesen kühlen Temperaturen eher an einen Graupelschauer erinnern ließ. Den September kann man sich wiederum nicht besser wünschen und wir hoffen, dass der Altweibersommer bis zum Ende der Lese anhält. Doch diese sehr extremen Witterungsverläufe lassen uns für die Zukunft manchmal nachdenklich werden. Momentan ist es aber so, dass die Klimaerwärmung für den hiesigen Weinbau positiv ist und meistens zu Top-Qualitäten führt. Unser Spitzensegment aus dem Jahrgang 2004 kam nun in die Flasche und es macht Riesenspaß, diese Weine zu verkosten. Die Jahrgänge 2004 und 2005 bestechen durch eine ausgewogene Komplexität an Fruchtaromen, geradliniger Mineralität und harmonischen Gerbstoffen, von dem man sich gerne ein weiteres Glas einschenkt. Wir sind gespannt auf die Bewertungen des Deutschen Rotweinpreises und Deutscher Weinpreis, wo wir mit einer schönen Anzahl an Weinen die Endrunde erreicht haben. Ebenso erwartungsvoll blicken wir auf die Gesamtbeurteilung der Weinführer Gault Millau, MONDO und WeinPlus. Das Besondere in diesem Jahr ist, dass wir Ihnen mit dem Jahrgang 2005 den ersten Fellbacher SYRAH präsentieren können. Ein mineralischer Vertreter seiner Art mit den ganz typischen Aromen nach Lakritze, schwarzem Pfeffer, Bitterschokolade und Eukalyptus. Ganz besonders erfreut uns diese Eukalyptus-Note, weil viele australische Winzer immer wieder behaupten, dass diese Aromen ihrer Weine von rebnahen Eukalyptuswäldern herrühren. Wir haben die Reben zwar auf sandigem, kargem Boden direkt unterhalb der Baumgrenze des Kappelberges in der Lage Fellbacher Lämmler gepflanzt, uns ist aber nicht bekannt, dass im Fellbacher Stadtwald Eukalyptus steht. In der Zwischenzeit bereiten wir uns wieder auf den Fellbacher Herbst vor, der mittlerweile zum 59. Mal (Fr 6.10. bis Mo 9.10.2006) gefeiert wird. In dessen Rahmen werden wir eine große Auswahl unserer Weine vorstellen und Sie zusätzlich mit diversen Magenschmeichlern verwöhnen, die bei passender musikalischer Umrahmung doppelt so gut schmecken. Außerdem sind wir dieses Jahr anlässlich des Weinsalons im neuen Teil der Schwabenlandhalle mit einer Auswahl unserer Weine vertreten. Daher würden wir uns freuen, Sie zu einem Glas begrüßen zu dürfen und verbleiben mit herzlichen Grüßen vom Fuße des Kappelberges. Ihre Familie Heid
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